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Aurorafalter Orange Tip
Anthocharis cardamines

Aurorafalter
Unterseite eines Männchens. (05 / 2001)

Aussehen: Oberseits weiß mit grauer Vorderflügelspitze und dunklem, sichelförmigem Fleck auf den Vorderflügeln. Die Unterseite der Hinterflügel ist gelbgrün und weiß marmoriert. Beim Männchen ist der äußere Bereich der Vorderflügel ober- wie unterseits kräftig orange eingefärbt.
Flügelspannweite: 3,5–4,5 cm.
Flugzeit: 1 Generation von April bis Juni.
Verbreitung: Über ganz Deutschland verbreitet.
Lebensraum: Waldränder und Waldlichtungen; feuchte Wiesen; Kulturland.
Überwinterung: Puppe.
Rote Liste: –.

Beschreibung

Der Aurorafalter ist ein ausgesprochener Frühlingsbote. Ab Anfang April schon kann man die Männchen umherfliegen sehen, die auf Grund der orangen Flügelspitzen mit keiner anderen einheimischen Art verwechselt werden können. Die Weibchen haben diese Orangefärbung nicht und sehen deshalb anderen Weißlingen ähnlich, doch lassen sie sich durch die marmorierte Unterseite der Hinterflügel gut von ähnlichen Arten unterscheiden. Zudem ist der schwarze Fleck auf den Vorderflügeln nicht rund, sondern sichelförmig. Die Männchen beobachtet man meist dabei, wie sie rastlos umherfliegen und Wegränder und Säume nach paarungsbereiten Weibchen absuchen.

Den Aurorafalter kann man in ganz Deutschland antreffen, und im allgemeinen ist die Art ziemlich häufig. Die Raupen fressen an verschiedenen Pflanzen, darunter am Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), das im April und Mai auf Wiesen blüht.

Weitere Photos

Aurorafalter
Durch die orangen Flügelspitzen sind die Männchen unverwechselbar. (Cochem, RLP, 16. 05. 2004)
Aurorafalter
Die Weibchen sehen oberseits anderen Weißlingen recht ähnlich. (Cochem, RLP, 16. 05. 2004)
Wiesenschaumkraut
Zwei Aurorafalter bei der Paarung, im Vordergrund das Männchen. (Cochem, RLP, 23. 04. 2006)
Aurorafalter
Den Weibchen fehlt die Orangefärbung an den Flügelspitzen. Durch die grün marmorierte Hinterflügelunterseite lassen sie sich jedoch leicht von ähnlichen Weißlingen unterscheiden. (Cochem, RLP, 04. 05. 2003)

Referenzen