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Graubindiger Mohrenfalter Scotch Argus
Erebia aethiops

Erebia aethiops
Unterseite. (Nettersheim, NRW, 03. 08. 2003)

Aussehen: Oberseits dunkelbraun mit schwarzen, weißgekernten Postdiskalflecken in orangeroter Binde, im allgemeinen beim Männchen je Flügel drei, beim Weibchen auf den Vorderflügeln vier Flecken. Auf der Unterseite der Hinterflügel breites, silbergraues Postdiskalband mit kleinen weißen Punkten. Flügelfransen einheitlich weiß (vgl. Erebia ligea).
Flügelspannweite: 3,8–4,8 cm.
Flugzeit: 1 Generation von Ende Juli bis Mitte September.
Verbreitung: Über ganz Deutschland mit Ausnahme des Nordens in überwiegend bergigen Gegenden verbreitet.
Lebensraum: Gras- und blütenreiche Waldränder; lichte Kiefernwälder; Heiden, Moore und Feuchtwiesen. Vorwiegend in bergigen Gegenden.
Überwinterung: Raupe.
Rote Liste: 3.

Beschreibung

Der Graubindige Mohrenfalter, auch unter dem Namen „Waldteufel“ bekannt, gehört zu den wenigen Mohrenfalterarten, die bei uns auch außerhalb der Alpen auftreten. Man findet ihn sehr lokal in der Mitte und im Süden Deutschlands in vorwiegend bergigen Gegenden. Die Falter bewohnen unterschiedliche Standorte, sind dort jedoch im allgemeinen sehr häufig. In der Eifel beispielsweise findet man sie in großer Zahl in lichten, trockenen, grasbewachsenen Kiefernwäldern. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern.

Der Graubindige Mohrenfalter läßt sich vom ähnlichen Weißbindigen Mohrenfalter durch das breite, graue Postdiskalband auf der Unterseite der Hinterflügel sowie durch die rein weißen Flügelfransen leicht unterscheiden.

Weitere Photos

Erebia aethiops
Bei diesem Männchen ist die graue Binde auf der Unterseite nur schwach ausgeprägt. (Nettersheim, NRW, 03. 08. 2003)
Erebia aethiops
Bei den Weibchen hingegen ist die Binde typischerweise sehr breit und kräftig ausgeprägt. (Nettersheim, NRW, 03. 08. 2003)
Erebia aethiops
Die Oberseite mit dem orangen Postdiskalband und den Augenflecken darin ist typisch für viele Mohrenfalter. (Nettersheim, NRW, 19. 07. 2003)

Referenzen